SPD trifft sich mit Baugenossenschaft Donau-Baar-Heuberg

Veröffentlicht am 20.03.2022 in Kommunalpolitik

Flächenverbrauch eingrenzen und Wohnraum bezahlbar machen - das liegt der SPD Trossingen am Herzen.

Die SPD Trossingen besuchte gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Derya Türk-Nachbaur die Baugenossenschaft Donau-Baar-Heuberg. Mit waren die Gemeinderäte Vatche Kayfedjian, Dieter Görlich und Simon Mayer.

Auch in Trossingen müsse bezahlbarer Wohnraum entstehen, so Gemeinderat Vatche Kayfedjian. Unter diesem Gesichtspunkt kam der Besuch bei der Baugenossenschaft zustande. "Sie macht es ja möglich, dass Wohnraum bezahlbar wird", so Kayfedjian. Um dem hohen Flächenverbrauch Einheit zu gebieten, ist es sinnvoller, lieber höher zu bauen. Weniger Flächenverbrauch bedeutet auch weniger teuren Wohnraum. Auch Parkplätze waren ein Thema. Einerseits macht es das Bauen von Tiefgaragen deutlich teurer, andererseits sind oberirdische Parkplätze ebenfalls ein hoher Flächenverbrauch. In einer Tiefgarage würde der Preis für einen Parkplatz zzgl. rund 30.00 Euro kosten. Keine Lösung für die Baugenossenschaft.

Mit Blick auf das Landeswohnungsbauprogramm sieht die Baugenossenschaft einen Unterschied in der Förderung darin, ob man in Ballungszentren baut oder eben in Trossingen. Einerseits will die Genossenschaft eben günstigen Wohnraum anbieten, andererseits muss sie betriebswirtschaftlich arbeiten.

Derya Türk-Nachbaur will sich deshalb für eine Förderung des ländlichen Raums einsetzen, genauso wie für die Stärkung genossenschaftlicher Modelle. Die Baugenossenschaft kritisiert dabei jedoch die Unsicherheit, die es in Zukunft gibt. Kann auf Programme gehofft werden und man sich auf sie verlassen? Planungssicherheit sei sehr wichtig, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. "Förderungen müssen verlässlich funktionieren", so Mirko Witkowski, Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Rottweil.

 
 

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