28.09.2020 in Pressemitteilungen von SPD-Kreisverband Tuttlingen

Krisenfestes Klassenzimmer: SPD-Chef Andreas Stoch diskutiert in Trossingen

 

Tuttlingen/Donaueschingen (pm) Müssen Schule und Unterricht wegen Corona wirklich zurückstecken oder gibt es bessere Lösungen? Andreas Stoch, Landes- und Fraktionschef der SPD Baden-Württemberg und früherer Kultusminister, will darüber mit Schülern, Lehrern, Eltern und allen anderen Interessierten diskutieren.

Dafür kommt er am Mittwoch den 07. Oktober um 19:30 Uhr in das Hotel Restaurant "Linde", Achauerstraße 1, 78647 Trossingen. Im Gepäck hat Stoch dabei das von der SPD erarbeitete Konzept „Krisenfestes Klassenzimmer“ für bessere Bildung auch in Zeiten der Pandemie.

„Leider haben die langen Schulschließungen, aber auch das Chaos zum Schulstart gezeigt, dass das aktuelle Bildungssystem in Baden-Württemberg weder krisenfest noch zukunftssicher ist“, so Stoch. Aus der Krise lernen für die Zukunft der Bildung – das sollte laut der SPD der Anspruch der Bildungspolitik sein. Stoch: „Wir brauchen einen krisenfesten Stundenplan, mehr Bildungsgerechtigkeit, mehr zusätzliche Lehrkräfte, ein Budget für Nachhilfe- und Unterstützungsprogramme – und eine digitale Bildung, die alle mitnimmt.“

„Andreas Stoch zeigt, dass Schulen bei der SPD Chefsache sind“, sagt Kreisvorsitzende des SPD Kreisverbandes Tuttlingen, Enrico Becker: „Wir laden alle Interessierten ein, mit Andreas Stoch ins Gespräch zu kommen“. Auf der Veranstaltung gelten die üblichen Hygieneregeln, die Organisatoren bitten um Anmeldung unter enrico.becker@spd-kreis-tuttlingen.de

 

28.09.2020 in Pressemitteilungen von SPD-Kreisverband Tuttlingen

Die SPD verzichtet auf „Bettelbriefe“ zur Landtagswahl 2021

 

Tuttlingen/Donaueschingen (pm) „Es wird von uns in diesen schwierigen Zeiten keine Bettelbriefe an Unternehmen im Wahlkreis geben.“ schreibt der SPD Kreisvorsitzende Enrico Becker in einer Pressemitteilung.

Der SPD Kreisverband Tuttlingen verzichtet, in Zeiten, in denen wir in der Politik die Unternehmen fragen müssen wie wir sie dabei unterstützen können Arbeitsplätze zu sichern, auf Spendenbriefe.

Das beschloss der SPD Kreisverband Tuttlingen einstimmig. Während viele Unternehmen um ihre Existenz kämpfen, werden wir die regionalen Unternehmen im Wahlkreis 55 Tuttlingen-Donaueschingen, nicht mit der Bitte um finanzielle Unterstützung der Wahl belasten. Wenn Beschäftigte um ihre Arbeitsplätze bangen und die Bundesregierung u.a. mit Verlängerung der Kurzarbeit und Finanzhilfen unterstützt, ist der Beschluss ein wichtiges Zeichen.

Auch wenn es „schon immer so gemacht wurde“ und das Geld für den Wahlkampf sicher dringend gebraucht wird, haben wir verstanden, dass Hilfen für die Unternehmen jetzt dringender gebraucht werden als die Hilfen für den Wahlkampf, so Becker.

Wenn Unternehmer und Privatpersonen dennoch spenden möchten, dürfen Sie das natürlich gern tun. Um die Wahlkampfkasse etwas aufzubessern, werden z.b. bei SPD-Veranstaltungen Spendenkassen aufgestellt.

 

13.03.2020 in Pressemitteilungen von SPD-Kreisverband Tuttlingen

Corona: SPD wünscht sich Nachbarschaftshilfe statt Panikmache und Hamsterkäufe

 

Spaichingen/Tuttlingen (PM) Der Corona-Virus SARS CoV 2 trifft auch den Landkreis Tuttlingen.
Nach dem Verbot für Veranstaltungen ab 200 Personen in Tuttlingen, hat auch die Stadt Spaichingen Veranstaltungen ab 200 Personen bis zum 11. Mai untersagt.

All die Hamsterkäufe, Verbote und Nachrichten verunsichern die Menschen im Landkreis zunehmend. Der Umstand, dass wir bis jetzt keinen bestätigten Fall im Landkreis haben, bedeutet nicht nicht, dass es keinen gibt. "Die Angst bei älteren oder angeschlagenen Menschen kann ich nachvollziehen." sagt Enrico Becker (Vorsitzender des SPD Kreisverbandes Tuttlingen).

Gerade diesen Menschen sollten wir in dieser Zeit bei Seite stehen. Becker stellt sich vor, dass Bürgerinnen und Bürger die weder Angst haben noch zur Risikogruppe gehören, ihren Nachbarn anbieten, sie bei den täglichen Einkäufen und Besorgungen unterstützen.

Warum nicht einfach mal auf die Nachbarn zugehen und sagen: "Ich bin eh Einkaufen, ich bringen Ihnen das mit was Sie brauchen.". Ich denke das können wir mit den vielen tollen Menschen in unserem Landkreis stämmen. "Ich bin mir sicher, wir können uns jetzt schon über die vielen Dankbaren Gesichter freuen." so Becker. Und nebenbei helfen wir dadurch, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Auch die Landesregierung sollte hier schnell und unbürokratisch helfen, in dem sie Ausfallbürgschaften zur Verfügung stellt, um mittelständische Unternehmen zu unterstützen, die Probleme bekommen. Denn eins ist jetzt schon klar, es trifft bereits viele mit voller Wucht zb. unsere Messebauer, Veranstalter, die Kunst- und Kulturschaffenden.

 

01.02.2017 in Pressemitteilungen von Jusos Tuttlingen

JUSOS im Kreis bekennen sich zu R2G

 

Die Jusos im Kreis Tuttlingen sprechen sich für die kommende Bundestagswahl im September 2017 für eine rot-rot-grüne Regierungskonstellation (R2G) aus.

„Die SPD hat in den vergangenen Jahren ihre Glaubwürdigkeit hinsichtlich ihres Kernanliegens der „sozialen Gerechtigkeit“ zu großen Teilen verloren“, konstatiert der Kreisvorsitzende Nils Ludewig. „Dieser sozialdemokratische Markenkern kann lediglich in einer rot-rot-grünen Koalition glaubwürdig wiederhergestellt werden, indem Niedriglohnsektor und befristete Arbeitsverhältnisse ernsthaft reguliert, Sozialstaat und gesetzliches Rentensystem gestärkt, eine Bürgerversicherung eingeführt und die Austeritätspolitik in Europa beendet wird“, führt Vorstandsmitglied Jonas Manz weiter aus. Es bestehe dadurch die Chance das verlorene Vertrauen der Menschen wieder zurückzuerlangen und eine progressive politische Agenda durchzusetzen, so die Jusos im Kreis Tuttlingen in ihrer Pressemitteilung weiter.

 

21.10.2015 in Pressemitteilungen von Jusos Tuttlingen

Jusos besuchen mittelständische Unternehmen

 

Der Kandidat für die Landtagswahl 2016 der SPD im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen, Marcus Kiekbusch, gab am vergangen Donnerstag den Startschuss zum Dialog mit dem Mittelstand. Gemeinsam mit den Jusos im Kreis Tuttlingen, der Jugendorganisation der SPD, besuchte Kiekbusch die Fridinger Unternehmen Desma Elastomertechnik und das Hammerwerk. An den Gesprächen nahmen jeweils Geschäftsführung, Betriebsrat und Jugendauszubildendenvertreter teil. Die beiden Besuche stellen den Anfang einer Reihe weiterer Unternehmensbesuche dar, die die Jusos gemeinsam mit Kiekbusch in den nächsten Monaten im Kreis initiieren.

„Die Wichtigkeit der mittelständischen Wirtschaft in unserem Kreis ist ungebrochen“, sagte Kiekbusch gegenüber der Hammerwerk Geschäftsführung und dem Betriebsrat. Als Person, die selbst kein Studium absolvierte und seinerseits in einem mittelständischen Unternehmen arbeitet, wisse Kiekbusch dies aus eigener Erfahrung. Die Verantwortlichen des Hammerwerkes hatten im Lichte finanzieller Mehrbelastungen der Unternehmen durch Projekte wie die EEG-Umlage und das Bildungszeitgesetz ihre Bedenken vorgetragen. Man sorge sich ernsthaft um die Zukunftsfähigkeit des Mittelstandes und wolle diese Sorgen im Dialog an die Politik weitergeben. Es stelle sich die Frage, wer in Stuttgart und Berlin noch an den Mittelstand und dessen Bedarfe denke. Man habe das Gefühl, viele der „hehren politischen Ziele werden auf den Schultern des Mittelstandes ausgetragen“. Und das obwohl im Antlitz der bevorstehenden Herausforderungen wie du Flüchtlingsthematik und Industrie 4.0 Investitionen für den Standort Deutschland umso wichtiger wären. Gerade deshalb freue man sich über das Gesprächsangebot des Landtagskandidaten Kiekbusch und hoffe, die Politik nehme die Bedenken ernst.

Auch die Firma Desma zeigte sich dem konspirativen Gespräch aufgeschlossen. Nach der Vorstellung der Unternehmenshistorie und einem Unternehmensrundgang durch die Produktion fiel das Augenmerk auch hier auf zukunftsrelevante Themen. Besonders erfreulich für die Sozialdemokraten und Kiekbusch sei „die gute, über Jahre hin gewachsene Partnerschaft zwischen Betriebstrat und Unternehmensführung“, so der Kandidat. Nur gemeinsam könne man die gesteckten Ziele erreichen. „Auch die Stimme der Jugend muss im unternehmerischen Kontext gehört werden“, so der Juso Vorsitzende Patrick Schilling. „Deshalb empfinden wir es also umso konstruktiver, dass bei der Desma auch die Jugendauszubildendenvertretung ihre Anliegen der Geschäftsleitung vortragen kann“. Auch durch diese gemeinschaftliche Unternehmenskultur habe man es während der Krise der vergangenen Jahre geschafft, von Personalabbau abzusehen, so die Unternehmensverantwortlichen. Mit Hinblick auf die Zukunft zeige man sich zuversichtlich. Investitionen in die Prozessautomatisierung und das Internet der Dinge seien bereits getätigt und weitere in Planung. Ein Modellarbeitsplatz zur Industrie 4.0 ist bereits eingerichtet und in Betrieb.

Laut Kiekbusch sei die „frühzeitige Beachtung der aktuellen Veränderungen für die Wirtschaft und die Arbeitswelt für die Erhaltung der Wirtschaftskraft in unserer Region von zentraler Bedeutung“. Deshalb sicherte Kiekbusch zu, die aufgenommenen Anliegen und Sorgen ernst zu nehmen und in seinen Wahlkampf mitaufzunehmen. Beide Unternehmen lud Kiekbusch zu weiteren Gesprächen ein. „Denn nur, wenn wir als Politik und Wirtschaft eng kooperieren und einander erst nehmen, können wir uns weiterhin im globalen Markt behaupten“. Der Landkreis Tuttlingen und der Heuberg als mittelstandsorientierte Region üben deswegen einen besonderen Reiz auf ihn aus. „Die Menschen hier haben es verstanden, was es heißt, hart und erfolgreich für die Ziele und für einander zu arbeiten.“ Die Jusos bilanzierten den Gesprächsauftakt als gelungen. „Um noch mehr von dem, was den Mittelstand bewegt zu erfahren, wollen wir noch mit mehr Unternehmen reden“, resümierte Schilling. „Dem Hammerwerk und Desma sei für die guten ersten Eindrücke ein großer Dank ausgesprochen“.

 

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