Alkoholverbot: Jusos kritisieren Innenminister

Veröffentlicht am 12.05.2010 in Presseecho

Gränzbote, 12.05.10

TUTTLINGEN (pm) - Das Vorhaben von Innenminister Heribert Rech (CDU), im Polizeigesetz des Landes die Möglichkeit für ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen zu verankern, trifft auf Ablehnung des Juso-Kreisverbands. Kreisvorsitzender Rothfuss bezeichnete es als „kurzsichtige Verbotspolitik“.

Nach Ansicht der Jusos gebe es geeignetere Mittel und Wege, Alkoholmiss-brauch auf öffentlichen Plätzen wirksam zu begegnen. „Prävention vor Repression“ wäre der richtige Ansatz. Selbst wenn längere Öffnungszeiten von Jugendhäusern, aufsuchende Jugendarbeit und die Aufklärung über die Folgen des Alkoholmissbrauchs keine schnellen Erfolge zeigen würden, blieben der Polizei immer noch viele Möglichkeiten einzugreifen. Wenn die Polizei die Lage nicht in den Griff bekomme, würden auch Trinkverbote nicht helfen. „Diese Verbote würden selbst dann keinen Sinn machen, wenn die Polizei ausreichend Beamte für ihre Durchsetzung zur Verfügung hätte.“

 
 

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