Marcus Kiekbusch ist neuer SPD-Kreisvorsitzender

Veröffentlicht am 26.06.2012 in Partei

Der SPD-Kreisvorstand mit dem neuen Vorsitzenden Marcus Kiekbusch (4. von links) und dem alten Vorsitzenden Fritz Buschle (1. von rechts).

Am Samstagabend ging bei SPD-Kreisdelegiertenkonferenz in der „Rose“ in Aldingen eine Ära zu Ende. Nach fast 10 Jahren als Kreisvorsitzender war der frühere Landtagsabgeordnete Fritz Buschle nicht mehr zur Wahl angetreten. Nachfolger ist Marcus Kiekbusch aus Aldingen.

Er wolle in der SPD einen Generationenwechsel einleiten, so Fritz Buschle, der sich bei den Anwesenden für die Unterstützung in seiner Zeit als Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter bedankte. Trotz des Machtwechsels im Land konnte man bei der Landtagswahl das Mandat im Wahlkreis nicht verteidigen. Entgegen dem Landesergebnis habe sich die SPD im Wahlkreis jedoch klar als zweitstärkste Kraft behauptet und sowohl prozentual als auch an Stimmen hinzugewonnen. Im ersten Jahr der grün-roten Regierung, die gut und solide arbeite, kamen von den SPD-Ministern Integrationsministerin Bilkay Öney im Oktober 2011 und Innenminister Reinhold Gall Anfang Mai 2012 zu Besuch in den Landkreis Tuttlingen.

Bei den anschließenden Wahlen wurde Marcus Kiekbusch einstimmig als neuer SPD-Kreisvorsitzender gewählt. Der 37 Jahre alte Kaufmann, der in Aldingen auch Gemeinderat ist, skizzierte als Schwerpunkte für die Arbeit der nächsten zwei Jahre die Bundestagswahl im nächsten Herbst sowie die Kommunal- und Europawahl 2014. Außerdem wolle er die SPD öffnen und Kontakte zu Verbänden, Kirchen oder Gewerkschaften intensivieren oder neu knüpfen. Im nächsten Jahr stehe das 150-jährige Jubiläum der Bundespartei an. Dieses Jubiläumsjahr wolle auch die SPD im Kreis Tuttlingen für zahlreiche Veranstaltungen nutzen.

Als Stellvertretende Kreisvorsitzende fungieren die Nendinger Kreisrätin Elke Schaldecker, die wiedergewählt wurde, sowie Fabian Rothfuss aus Tuttlingen, der neu ins Amt gewählt wurde. Als Kreiskassierer wurde Eckart Wössner (Trossingen) bestätigt. Neuer Schriftführer ist Hans-Peter Menger (Seitingen-Oberflacht). Ebenfalls neu besetzt wurde das Amt des Pressereferenten mit Lothar Dittes aus Gunningen. Beisitzer sind Peter Fischer (Aldingen), Thomas Fuß (Tuttlingen), Sigrid Kaltenbach (Balgheim) und Uschi Schillinger (Tuttlingen). Kassenrevisoren sind Willi Kuhn (Trossingen) und Walter Thesz (Spaichingen).

Aus der SPD-Kreistagsfraktion berichtete Elke Schaldecker. Der neue Landrat Stefan Bär pflege „einen anderen Stil“. Man arbeite deshalb gut zusammen. Ein Schwerpunkt der Arbeit im Kreistag sei der Erhalt der Kreisklinken. „Wir tun alles, um die Qualität weiter zu verbessern“, so Schaldecker. Dann brauche man vor Villingen-Schwenningen auch „keine Angst haben“. Bei der Schulsozialarbeit sei das Land unter der grün-roten Regierung seiner Verantwortung endlich nachgekommen, diese wieder zu fördern. Dies erleichtere die Schaffung dringend benötigter zusätzlicher Stellen. Willi Kamm ergänzte den Bericht um den Schwerpunkt der Energiewende im Kreis. Die Energieagentur sollte dafür weiter ausgebaut werden. Er wies darauf hin, dass die Energiewende „kein Spaziergang“ werde. Hier dürfe sich die SPD „nicht wegducken“.

 

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