Lokale Bündnisse für Flüchtlinge: Kiekbusch freut sich über Förderung für den Landkreis Tuttlingen

Veröffentlicht am 14.08.2015 in Partei

„Katrin Altpeter, Arbeits- und Sozialministerin von Baden-Württemberg, hat im Land den Startschuss für die Unterstützung für lokale Bündnisse in der Flüchtlingshilfe gegeben. Die Landesregierung stellt hier insgesamt eine Million Euro zur Verfügung. Auch der Landkreis Tuttlingen erhält 15.000 Euro. Die große Bereitschaft der Menschen im Landkreis Tuttlingen, sich für Flüchtlinge zu engagieren, beeindruckt mich sehr“, erklärt der SPD-Kreisvorsitzende Marcus Kiekbusch.

Im Landkreis Tuttlingen soll ein Bündnis für einen besseren Austausch sorgen, damit die Zusammenarbeit der einzelnen Institutionen und Organisationen vereinfacht und verbessert wird. Darüber hinaus sollen eigenverantwortliche Flüchtlingsgruppen gegründet und organisiert werden sowie landkreisweite Treffen und Veranstaltungen stattfinden. Bündnispartner sind u.a. die VHS Tuttlingen, Berufsschulen, lokale Sportvereine, Asyl-Helferkreise und Gemeindeverwaltungen.

„Hunderte von Menschen engagieren sich alleine im Landkreis Tuttlingen für Flüchtlinge und sorgen so für Mitmenschlichkeit und eine offene Willkommenskultur. Ich bin deshalb sehr froh, dass die vielen bürgerschaftlichen Initiativen in ihrer vorbildlichen Arbeit mit dem lokalen Bündnis für Flüchtlinge unterstützt werden können – das ist das richtige Zeichen einer offenen und hilfsbereiten Gesellschaft für Menschen, die Schutz suchen. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen für ihre Arbeit vor Ort“, so Kiekbusch.

„Ehrenamtliches Engagement spielt eine ganz wesentliche Rolle bei der gesellschaftlichen Einbindung von Flüchtlingen, aber auch beim Abbau von Schwellenängsten in der Bevölkerung“, weiß der im Ehrenamt in Sport und Kirche verwurzelte Landtagskandidat.

Die Landesregierung Baden-Württemberg stellt eine Million Euro zur Verfügung, um bürgerschaftliche Initiativen der Flüchtlingshilfe zu unterstützen. Ziel des neuen Programms „Gemeinsam in Vielfalt“ ist es, alle relevanten Akteure der Flüchtlingshilfe vor Ort – Flüchtlingsinitiativen, Vereine, Kirchen und Wohlfahrtsverbände sowie Kommunen und Kreise – in lokalen Bündnissen zusammenzubringen.

Diese Vernetzung soll es den Beteiligten erleichtern, gemeinsame Projekte zur Integration von Flüchtlingen in den Kommunen umzusetzen. Welche Initiativen in das Programm aufgenommen wurden, hat eine unabhängige Jury entschieden, in der neben Verbänden, freien Initiativen und Vereinen aus den Bereichen Ehrenamt und Flüchtlingshilfe auch die Kommunen, der Flüchtlingsrat, das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und die beteiligten Ministerien vertreten waren. Aus ganz Baden-Württemberg hatten sich über 150 Initiativen um eine Förderung durch das Programm beworben.

 

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